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Die Möwe

Komödie in vier Akten

Belletristik

Standort:

Verfasser:
Cechov, Anton P.
Urban, Peter

Verfasser Angabe:
Anton P. Cechov ; Peter Urban [Übers]

Personen:
Urban, Peter [Übers.]

Schlagwörter:

Verlag:
Diogenes-Verl.

Erscheinungsort:
Zürich

Jahr:
1996

Umfang:
139 S.

ISBN:
978-3-257-20091-1

Inhalt:
Ein russischer Landsitz in der Provinz zur Jahrhundertwende. Eine Gruppe von Künstlern und denen die es werden wollen, langweilen sich in der Idylle der Umgebung und vertreiben sich die Zeit mit subtilen Sticheleien auf Kosten der anderen. Konstantin Treplev, der Sohn einer berühmten Schauspielerin sehnt sich danach Schriftsteller zu werden und so erarbeitet er ein Theaterstück in dem seine Geliebte Nina die Hauptrolle übernehmen soll. Die Aufführung endet jedoch im Fiasko, nach dem ein Streit zwischen Mutter und Sohn ausbricht. Auch die Liebe Konstantins zu Nina wird enttäuscht, da diese sich zunehmend zu Boris Trigorin, einem bereits etablierten Schriftsteller hingezogen fühlt. Schließlich verlässt Nina, gemeinsam mit Trigorin den Landsitz um ebenfalls Schauspielerin zu werden. Trigorin, der sich allerdings nur für sich und seine Kunst interessiert, verlässt Nina und bricht auf diese Weise ihr Herz und ihre Hoffnungen.
Die Möwe ist ein Stück, deren Handlung sich nur schwer in wenigen Sätzen zusammen fassen lässt. Zu dicht ist das Geflecht aus Liebeskonstellationen und Konflikten. Das ist es auch was das Stück so einzigartig macht. Jeder Charakter ist mit höchstem psychologischem Feingefühl gezeichnet, hegt Wünsche und Träume die mit denen der anderen Protagonisten im Widerspruch stehen und zerbricht schließlich an ihnen. Wirkliches Glück erfährt niemand. Die Möwe Nina ist die Einzige, die den Mut besitzt aus ihrem Käfig auszubrechen und für ihre Träume zu kämpfen. Dabei findet sie zwar Befreiung von der Gesellschaft, wird aber von Trigorin aus purer Langeweile ins Unglück gestürzt. Gleichzeitig bleibt sie aber der einzige autonome Charakter.
Selten war eine Komödie so von Melancholie geprägt wie Cechovs Möwe. Die Gesellschaft, wie sie hier dargestellt wird, ist so durch und durch unglücklich und schwermütig, dass es geradezu Lächerlich wirkt. Dabei sind sie die Charaktere selbst für ihr gegenseitiges Unglück verantwortlich; da niemand von ihnen glücklich ist, versuchen sie auch den Anderen ihre Hoffnung auf Zufriedenheit zu vergällen. Der Einzige, der am Ende des Stückes als Gewinner hervorgeht ist der Leser, der teils belustig, teils bewegt, das Buch zuklappt.

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